Erzählungen voller Erinnerungen,
Herbeirufen einer augenblicklichen Momentatmosphäre,
Vermerk der Freude, Vermerk der Angst,
das Bedürfnis einer ständigen Aufnahme von Eindrücken,
Verleihung der Formen auf dieses Etwas,
was auf eine andere Weise nicht ausdrückbar wäre -
das alles sind meine Zeichnungen.

In jedem Bild ist ein lesbarer Narrationsfaden zu finden.
Ich erzähle und berichte über meine emotionalen Zustände,
Überlegungen und Ungewißheiten.

Zwischen den Wörtern eines alten Wörterbuches
werden Freude und Trauer vermischt.
Einmal beschreibend, dann wieder sparsam, fast asketisch,
ein anderes Mal wieder aggressiv,
wird auf diesen Seiten mit dem Strich
ein paradoxer Schwebezustand zwischen
Skeptizismus und Lebensbejahung geschildert.

Mit meinen Zeichnungen versuche ich
das Phänomen des Lebens, ein übereinstimmendes Bild
der menschlichen Existenz zum Ausdruck zu bringen.